„Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“

 

3. Platz beim Schulwettbewerb des Bundespräsidenten 2016!

Der Kunstkurs des 2. Semesters von Frau Dr. Pack hat erfolgreich bei der siebten Runde des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik „Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“ teilgenommen. Unter insgesamt 627 Wettbewerbsbeiträgen hat es der Kurs mit seinem Foto-Projekt zum Thema „Flucht und Toleranz“ unter die 21 besten Einsendungen geschafft und in der Kategorie 4 (Klassen 11-13) den 3. Platz belegt. Am 14. Juni wurde die Gruppe im Schloss Bellevue gemeinsam mit den anderen Preisträgerinnen und Preisträgern aus­gezeich­net.


Aus der Jury-Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags:

„Der Kunstkurs des Canisius-Kollegs befasste sich auf visuelle und kreative Weise mit dem Thema ‚Flucht‘. Ziel des Projekts war, möglichst viele Perspektiven der Fluchtthematik aufzuzeigen und dabei individuelle und zum Teil ungewöhnliche Herangehensweisen zu finden. […] Bei der Recherchearbeit waren den Schülerinnen und Schülern persönliche Erfahrungen und Sichtweisen besonders wichtig. So wurde beispielsweise auch die Sicht von Republikflüchtigen aus der DDR-Zeit berücksichtigt. Um einen Perspektivwechsel anzustoßen, wurden die verschiedenen Motive aus der Perspektive der Aufnahmegesellschaft sowie aus der Perspektive der Flüchtenden dargestellt. Der Beitrag beeindruckt durch seinen individuellen und authentischen Zugang. Dadurch kommt ein großes Spektrum der Vielfalt der Thematik ‚Flucht und Migration‘ zum Ausdruck, das die differenzierte Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler widerspiegelt.“

 

Canisius-Kolleg | Geistliche Ideenwerkstatt

 

"Es geht ans Eingemachte"

Elmar Salmann zu Gast beim dritten Nikodemus-Gespräch am 7. Juni 2016

 

Die wirklich schmerzhaften Umbrüche stehen Christen im Erzbistum Berlin erst noch bevor. Davon ging Pater Elmar Salmann OSB beim dritten Nikodemus-Gespräch am Dienstagabend aus. Der Benediktiner, der über 30 Jahre lang als Professor an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom tätig war, sprach in der Plötzenseer Gedenkkirche Maria Regina Martyrum darüber, wohin sich die Kirche in Deutschland entwickelt. Mit Blick auf den Pastoralen Prozess „Wo Glauben Raum gewinnt“ sagte er: „Die Not ist überall dieselbe. Die sollte man jetzt nicht klischieren und eine geistliche Enthusiasmussoße drübergießen. Sondern sagen: Wir versuchen uns dieser Notlage zu stellen.“

„Interessantes Gespräch. Hast Du denn alles verstanden?“, fragte eine Dame ihren Begleiter nach der Veranstaltung. Der Abend ließ viele der über 100 Besucher fragend und staunend zurück. „Gläubiges Staunen“ – so lautete schon der Titel des Impulsvortrages. Doch wer deshalb ein Plädoyer für die Schönheit des Glaubens erwartet hatte, wurde überrascht: Pater Elmar Salmann lieferte etwas völlig anderes. Der 68-Jährige servierte ein Menü aus Weltkirche und Westfalen, seiner Heimat. Bild- und wortgewaltig sinnierte er und hob in theologische Sphären ab, beleuchtete das große Ganze, um dann wieder konkret und beispielhaft über Veränderungen innerhalb der Kirche und seines Ordens zu berichten. „Sie werden sehen, wie sich Geistliches und Realismus miteinander mischen“, leitete Salmann seinen Impuls ein und kam dann ohne Umschweife auf die Frage zu sprechen: Wie sieht die Zukunft der Kirche in Deutschland aus?

Mit Blick auf steigende Kirchenaustritte hielt der Benediktiner fest: „Heute freilich in Westeuropa geht’s ans Eingemachte.“ Neue Strukturen kirchlichen Lebens, wie sie im Pastoralen Prozess im Erzbistum Berlin entstünden, könnten aber nur für eine Übergangszeit dienen. „Die neuen Ordnungen sind eher Notstandsverordnungen in einem implodierenden System.“ Dabei versuche man immer noch zu viel Altes zu bewahren. „Noch wollen wir den Priester an der Spitze, noch wollen wir territoriale genaue Verteilung, aber da ist eine Bruchlinie, die tiefer geht“, war Salmann überzeugt. Man müsse sich eigentlich „auf eine noch größere Minderheitensituation“ einstellen, da nicht zu erwarten sei, dass sich die Menschen wieder vom Christentum begeistern ließen.

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Friedrich-Spee-Preis für Ziviles Engagement und Zivilcourage

  

Verantwortungsbewusstsein und der Schutz der Würde des Einzelnen sind die Grundpfeiler der Gemeinschaft des Canisius-Kollegs!
Das betrifft die Gegenwart und unsere Zukunft, aber auch die Vergangenheit des Kollegs.

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Kooperation Notre Dame – Canisius-Kolleg

 

Zur Zeit sind 32 amerikanische Studenten und Studentinnen der katholischen Universität Notre Dame (Indiana) am CK. Diese neue Kooperation wurde initiiert von einem alten Freund des CK, Prof. Donahue. Unsere Gäste benützen vormittags Räume des CK, um Seminare in Theaterwissenschaft, Architektur, Politik, Geschichte und Deutsch zu besuchen. Daneben arbeiten viele Studenten ehrenamtlich mit unseren Willkommensschülern, geben Nachhilfe, bieten landeskundliche Gespräche in Klassen an und verbringen Zeit bei der ISG. Auch die Dozenten werden unseren Schulalltag durch Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen und Informationen zu Studienmöglichkeiten in den USA bereichern. Das Angebot Pater Zimmermanns, die Gruppe zur Gedenkstätte in Plötzensee zu begleiten und anschließend in Regina Martyrum zum Sonntagsgottesdienst einzuladen, fand bei den Studenten sehr reges Interesse.

Es bleibt zu hoffen, dass sich in den kommenden Jahren diese Kooperation verfestigt und weiterhin auf großes Interesse bei den jungen Lernenden trifft.

 

 

 

 

 
   
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